Eine Agentur als Weltverbesserer? 

Ja, das geht.

Die letzten Monate haben einiges gezeigt. Man muss gar nicht mehr aufzählen, was das alles war und ist. Wie sich Arbeit verändert hat, das Team, welche wirtschaftliche Herausforderung diese Situation darstellt. Aber eine Perspektive -die zugegebenermaßen schon immer im Kern von Bonoer existierte – kam mit einer neuen Relevanz zurück: Nämlich die Frage, was uns eigentlich wichtig ist.

Was zählt?

Bonoer hat das Glück im Namen. Glück ansich ist vielleicht abgedroschen, schwer greifbar, hat viele Bedeutungen und für jeden eine andere Relevanz. Aber, wenn ich mir die Frage stelle, was Glück für mich bedeutet, dann ist das ganz klar einen Beitrag zu leisten. Einen Beitrag für unsere Zukunft. Als Vater, als Unternehmer, als Geschäftsführer eines Unternehmens trage ich Verantwortung und dieser Verantwortung sollten wir uns immer wieder bewusst werden. Denn alles, was wir tun, hat eine Auswirkung.

Die kleinste wirtschaftliche Einheit. 

Zunächst ging es mir darum, zu betrachten, was wir alles direkt beeinflussen können durch unsere täglichen Entscheidungen. Also all das, was beispielsweise in unserem Arbeitsalltag an Verbrauch anfällt. Über viele Dinge wird kaum nachgedacht: Müllbeutel zum Beispiel. Plastikbeutel werden produziert, um darin Müll zu sammeln. Mit cradle to cradle hat das wenig zu tun. Aber es gibt Alternativen. Nämlich beispielsweise Müllbeutel aus Altplastik. Die sind unwesentlich teurer als die klassische Variante, aber der Rohstoff bleibt zunächst im Kreislauf. Wie auch bei Re-PET Flaschen, die etwa Vöslauer gerade bewirbt. Mich wundert, dass die großen Getränkehersteller darauf nicht schon viel früher gekommen sind. 

Wir haben Einfluss darauf, welchen Kaffee wir trinken, welche Milch und welche Seife wir kaufen. Und all das hat durchaus eine Relevanz. Nämlich mit dem Kleinsten zu beginnen und nicht zu kapitulieren in dem man sagt, das bringt ja eh nichts, wenn wir darauf achten, aber alle anderen nicht. Einfach machen.

Und die Beratung?

Etwas komplizierter wird es jedoch bei Dingen, die wir nur indirekt beeinflussen können. Dinge, die wiederum von den Entscheidungen Dritter abhängig sind. 

Es beginnt bei der Beratung. Wir sehen es als unseren Auftrag an, unsere Kunden zu beraten und ihnen Alternativen aufzuzeigen, wie man „grün” aktivieren und mit weniger CO2 Emissionen aktivieren kann. Oftmals entschied hier der Preis, was jedoch jetzt mit geändertem Mindset in der Gesellschaft im Zuge von Corona einen Wandel erleben wird. Denn die Menschen achten immer mehr auf das, was Marken für die Gesellschaft tun, was die Werte sind, die eine Marke vertritt. Und das ist mehr als eine Short Copy auf einem Plakat. Das sind durchdringende Prozesse, die ein Umdenken erfordern und dieses Umdenken muss bis in jede Faser eines Unternehmens verinnerlicht werden.

Wir legen großen Wert darauf, Alternativen anzubieten. Denn es gibt diese Alternativen. Das Problem dabei ist nur, das andere Optionen auch einen anderen Planungsaufwand haben. Man muss neu denken und einen zweiten Weg aufzeigen. Bislang war dies rein aus wirtschaftlichen gründen nicht immer möglich. Aber wir wollen hier unseren Beitrag leisten und immer den zweiten Weg in unsere Überlegungen mit einbeziehen und unsere Kunden mehr und mehr für eine grüne Zukunft sensibilisieren. Denn das geht uns alle an.

Und der Mensch?

Bei allem was getan wird, steht der Mensch im Mittelpunkt. Von ihm geht alles aus und auf ihn geht alles zurück. Uns macht es glücklich in alternativen Szenarien zu denken, eine Vision oder gar Utopie davon zu haben, wo sich eine Marke in einer besseren, lebenswerteren Zukunft positionieren und wie sie Teil davon sein kann. Beziehungsweise sie auf diesem Weg dorthin zu begleiten. Es ist notwendig aktiv zu werden, Mut zu haben, einen neuen Weg einzuschlagen und nicht nur darüber zu reden, sondern es auch zu realisieren. 

Packen wir es an. Wir haben Bock die Zukunft zu shapen. Shaped sie mit uns.

Das ist ein Teil unseres Glücks.

#bonoergleichglück.