24. Juni 2020Keine Kommentare

Glück

Ökonomischer Faktor und Marketinginstrument.

Wir werden oft gefragt, was das Glück in unserem Agenturnamen zu bedeuten hat. Die einfachste Antwort darauf lautet: Weil wir selbst glücklich mit dem sein wollen, was wir machen. Das geht natürlich weiter: Auch die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten – unsere Kollegen und Partner – sollen glücklich sein. Was wir durch viel Flexibilität und Freiräume auch erreichen möchten. Und noch weiter gedacht: wir wollen natürlich auch, dass unsere Kunden glücklich sind und am Ende zudem deren Kunden.

Glück klingt zunächst einmal abgedroschen, wenig fassbar und flüchtig. Und trotzdem soll alles dem Glück überlassen werden? Und dafür soll noch Geld gezahlt werden? 

Genau. 

Und dafür muss ein Lerneffekt einsetzen: Glück ist nicht zwingend Zufall, sondern vielmehr ein beeinflussbarer Zustand.

Glück ist das größte der Gefühle. Der Weg zum Glück geht durchs Gehirn. (Das sogenannte limbische System ist für die Verarbeitung von Emo­tionen wie z.B. Glück verantwortlich.) Dementsprechend gilt es, Glück im wirtschaftlichen Kontext genauer zu betrachten. Denn neben all den klar messbaren ökonomischen Zielen sollte es darum gehen, die Menschen mit Produkten, Dienstleistungen oder der Marke selbst glücklich zu machen. Dies ist Grundlage und Ausgangspunkt für eine innige und loyale Beziehung. 

Glück als Ziel jeglichen wirtschaftlichen Handelns.

Das Herausheben und Bewerten von Leistungen und Produkten war lange das Zentrum des klassischen Marketings. Nun könnte die Agenda anders aussehen: 

Der Mensch, das Individuum rückt in den Vordergrund. Customer Centricity. Folglich gilt es auch das Marketing um die Menschen herum und an den Menschen selbst auszurichten. Mehr zuhören, verstehen, hinterfragen und beobachten. Sich selbst die Frage stellen, was die eigene Marke ausmacht und welche Wirkung sie hat.

Da Glück nur schwer messbar ist, sollte es als übergeordnetes Ziel betrachtet werden oder vielmehr als Haltung, Mindset oder Anspruch an alles, was ein Unternehmen tut, wie es arbeitet, welche Produkte oder Dienstleistungen es anbietet, wie es mit seinen Kunden kommuniziert, interagiert und auf sie reagiert.

Messbar ist und bleibt jedoch der Weg dort hin: Es gilt also herauszufinden, welche KPI und deren Ausprägung die Marke näher an den Zustand des Glücks rücken kann, um Glück als beeinflussbaren Zustand greifbar zu machen.


Glück kann nicht nur ein Versprechen sein, sondern muss integriert und gelebt werden. Es ist also keine Short Copy auf einer Anzeige. Sondern das, wie eine Marke wirkt und welches Gefühl dabei entsteht. Dieses Gefühl ist die Grundlage für eine nachhaltige, vertrauensvolle und loyale Beziehung zwischen Marke und Mensch, die im Bestfall lange andauert.

Und das ist unser Credo bei Bonoer: Markenresonanzen zu entwickeln.

Die momentane Krise zeigt, wie wichtig Sehnsüchte sind. Es herrscht eine große Sehnsucht nach Glücksmomenten, nach Autonomie, nach Gemeinsamkeit. Auch bei den Individuen wird Glück unterschiedlich ausgelöst. 

Aber die Krise zeigt auch etwas anderes: Die Rezeption von Marken und Markenkommunikation hat sich verändert. Ansätze wie Brand Activism rücken in den Vordergrund. Unternehmen fokussieren sich auf übergeordnete, langfristige Ziele, die das Unternehmen als Teil einer Gesellschaft, als Teil eines Ökosystems erkennen lassen und positionieren.

Ein Wandel hin zu klarer Werthaltung und Purpose. Zu einer unternehmerischen Einstellung bezüglich globaler Baustellen wie beispielsweise dem Klimawandel. Aber auch zu regionalen oder lokalen Problemstellungen. 

Werthaltung und Purpose. It´s a match.

Der Mensch und seine Haltung ändert sich permanent. Auch oder gerade in Krisenzeiten. Am Anfang waren wir von Angst geprägt. Was passiert mit uns? Es entwickelt sich ein neues Bewusstsein: für sich selbst und seine Mitmenschen, möglicherweise auch zu seinem Konsumverhalten.

Es geht darum die Brand Values – also das, wofür eine Marke steht und wie sie wirkt – mit den menschlichen Werten zu matchen. Das ist mehr als ein Produkt- oder Nutzenversprechen. Ein fundamentales Commitment dazu, was Marke und Menschen, die mit der Marke arbeiten, sein wollen und sein können. Eine Art Glaubensbekenntnis.

Erreicht man diesen Match oder diese Wertekongruenz, dann entspricht eine Marke dem eigenen Selbstbild. Auftrag erfüllt. Mehr geht nicht.

Wir brauchen mehr Utopien

Wie erreichen wir das? Es hat nichts mit Online, Offline oder bestimmten Marketinginstrumenten zu tun. Es ist der Anspruch, die Welt zu verändern. Die Dinge „richtig“ zu machen. Oder es zumindest ernsthaft zu versuchen. 

Dafür benötigt es neue Denkweisen, Themen und Szenarien. Aber es bedarf auch Entschlossenheit und Verständnis, wie die Dinge zusammenhängen und welchen Einfluss und welche Verantwortung die einzelnen Unternehmen – als Teil einer Gesellschaft – haben.

Das sind Utopien. Gegenentwürfe zum Jetzt. Es sind keine Autokinos, in denen Konzerte in Autos geschaut werden. Für uns sind das Notlösungen. Wir brauchen gerade jetzt Utopien. Neue, spannende Ideen für eine bessere Welt. Die Menschen werden euch dafür lieben. Und glücklich sein.

Also: Lasst uns über Glück reden!

Bonoer gleich Glück.

13. Mai 2020Keine Kommentare

Das bleibt

Alles, was sich verändert und wie wir unsere Arbeits- und Denkweise anpassen, wird auch nach Corona Bestand haben. Drei Erkenntnisse, wie sich unsere Arbeit verändert hat.

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19. Juni 2019Keine Kommentare

Acht Jahre Bonoer

Vom Gründen, scheitern, wieder aufstehen, anders machen, sich neu erfinden. Und dabei ehrlich zu bleiben.

Heute, am ersten wirklich drückend warmen Sommertag in diesem Jahr, bekomme ich von LinkedIn die Nachricht: "Herzlichen Gückwunsch zum 8-jährigen Firmenjubiläum".  Ein guter Anlass einmal kurz diese 8 Jahre Revue passieren zu lassen. Und ganz ehrlich: Das war alles andere als ein leichter Weg. 

Zunächst einmal gilt es mit einem weit verbreiteten Voruteil aufzuräumen: Es ist ein Trugschluss, zu glauben, ein Unternehmen sei nach einer gewissen Zeit  - man zieht hier gerne das dritte Jahr heran - gefestigt oder aus dem Gröbsten raus. Es kann immer und jederzeit alles passieren. Ich habe zielstrebig auf den magischen dritten Geburtstag von Bonoer hingearbeitet. Nun haben wir sogar das „verflixte 7. Jahr“ überstanden und ich bleibe dabei: Es kann immer und jederzeit alles passieren. 

Was vor 8 Jahren begann, war eine Art Befreiungsschlag für mich. Ich wollte mich von allen alten Dingen befreien und einfach neu machen, anders, genauso, wie ich das wollte. Das fühlte sich auch tatsächlich sehr gut an. Und es fühlt sich auch heute noch gut an. Ich wollte eine Agentur gründen, in der ich selbst gerne arbeiten würde. Allerdings kamen in den 8 Jahren auch wieder neue Belastungen auf mich zu, über die ich zu Anfang nicht oder nur wenig nachgedacht hatte.

Ehrlich gesagt: Selbstständigkeit und Unternehmertum und damit Verantwortung für eine Firma Angestellte, deren Familien und natürlich auch seine eigene Familie übernehmen zu müssen, ist keine einfache Sache. Vielmehr kann das auch ganz schnell jegliches Gefühl von Freiheit rauben, ohne das es einen schnellen Ausweg aus dieser Lage gibt. 

Auf die - sicher oft gut gemeinte - Frage, wie es denn läuft mit: „alles geil“ oder „mega“ zu antworten, habe ich mir abgewöhnt. Weil ich demütig bin und weil es einfach auch nicht stimmte. Denn es ist und war eben nicht immer alles geil. Bonoer hat harte Zeiten erleben müssen, aus denen wir uns alle gemeinsam mit allen Mitteln herauskämpfen mussten. Auf der anderen Seite gab es natürlich auch die tollen Momente, die Pitch-Gewinne, die spannenden Jobs, die interessanten Kunden, das Miteinander und die Erkenntnis, dass wir oft mit unseren Ansätzen und Denkweisen einfach richtig liegen.

Aber es soll hier ja um Ehrlichkeit gehen. Wäre da nur nicht die Angst, ein schlechtes Bild abzugeben. Die Angst zu scheitern. Dies Ängste, die lähmen in allem was man tut. Und das ist - soviel weiß ich inzwischen - die eigentliche Gefahr. Gar nicht nur unternehmerisch, sondern im ganzen Leben. Wir müssen doch niemandem etwas vormachen. Sag doch einfach wie es ist. Es ist gut und wichtig, Schwierigkeiten und Probleme zu thematisieren und sich mal bei jemandem darüber „auszuheulen", offen und ehrlich damit umzugehen. Vielleicht ergibt sich daraus ja sogar eine ganz neue Sicht auf die Dinge. 

Ich stelle nicht in Frage, was wir bei Bonoer machen. Im Gegenteil. Es ist vielmehr die Frage, wo wir damit hinwollen, wie sich alles um uns herum verändert und welchen veränderten Aufgaben das für uns mit sich bringt. Sinnstiftung. Wie wir als Unternehmen unterstützen, uns einbringen können, die Welt irgendwie zu verändern. Und sei es nur in kleinen Teilen. Ich glaube, mit Ehrlichkeit,  mit Herzblut und mit unserer Überzeugung ist das möglich. Dinge anders anzupacken als andere. TV-Spot-Produktionen in irgendwelchen Wüsten für horrende Budgets sind nicht unser Thema. Wir wollen bewusst kleinteiliger sein. Mit kleinsten Stellschrauben Dinge anders machen und Sichtfelder öffnen. Und auf unserer Suche nach dem Glück für alle Beteiligten auch uns selbst finden. Es geht nicht ohne Haltung. Haltung sollte heute wichtiger sein, als ein normiertes Bild abzugeben. Auch das Bild, wie eine Agentur heutzutage auszusehen hat. Wenn alle gleich denken würden, verändert sich gar nichts und wir haben immer mehr Werbeeinheitsbrei. Ein schönes Gegenbeispiel: Fridays for future, was für mich wirklich erleuchtend war. Wieder in Movements zu denken und sich bewegen, gemeinsam Dinge anzupacken und zu verändern. Davon brauchen wir mehr.

Klar, wäre man gern in der Situation von den großen Kreativagentur-Flaggschiffen. Sich eher Sorgen um die Zeit machen zu müssen, als um die Kunden. Dann könnten wir alle bestimmt viel besser schlafen. Aber das ist einfach auch nicht alles. So wollen wir auch gar nicht sein. Wie schon erwähnt, wollte ich eine Agentur gründen, in der ich selbst gerne arbeiten würde. Das bedeutet für mich: mit Freunden arbeiten-  so schwierig das sein kann - die aber ein ähnliches, grundsätzliches Mind-Set haben. Die Mitarbeiter nicht auszubeuten. Weder finanziell noch zeitlich. Nicht übermäßig selbstgefällig sein. Uns selbst gegenüber und gegenüber anderen. Eine familiäre Athmosphäre gestalten und Freiräume ermöglichen. Gemeinsam. Und dabei versuchen alle Belange zu berücksichtigen. Schließlich haben wir bei 10 Mitarbeitern 17 Kinder. 
Also weiter so. Die Welt aufsaugen und sich tagtäglich neu inspirieren lassen. Sich immer wieder neu erfinden. Und dabei ehrlich zu sich selbst und anderen bleiben. Auf die nächsten 8 Jahre. Mindestens. 

20. Mai 2019Keine Kommentare

Love Is In The Air

Seid doch einfach mal nett zueinander. Ein kleine Brandrede übers Danke sagen.

Wir leben in einer schnellen Welt. Das erfordert Agilität, wie man Dinge angeht, Kreativität darin, wie man sich stetig verändernden Begebenheiten anpasst und neue Lösungen entwirft. Mut, neue Wege zu gehen und sich auch mal aus der Komfortzone hinaus zu bewegen. Was - by the way  - eine bereichernde Erfahrung sein kann, wenn man Erfolg und Scheitern gleichermaßen akzeptiert und daraus wegweisende Erkenntnisse generiert.

Aber auch die Art und Weise des Miteinanders bedarf eines Paradigmenwechsels. Es bedarf eines neuen Bewusstseins dafür, wie wir zusammenarbeiten.

Sobald der Druck steigt, der nächste Stunt eingefordert wird, neue kreative Impulse abgegeben werden sollen, das nächste Projekt vorbereitet werden muss, Konzepte, Zeichnungen, Budgets aufgestellt werden müssen für eine reibungslose Umsetzung, wird es auch bei uns in der Agentur mal unübersichtlich. Ist ja auch verständlich in einem kleinen Team. Trotzdem setzen wir uns damit auseinander und liefern in der Regel zeitnah ab.

Nicht selten werden wir aufgefordert „macht euch doch mal Gedanken“ oder „überlegt euch doch mal einen völlig neuen Ansatz für...“. Uns ist klar, dass wir hier oft auch in Vorleistung gehen, da es uns ja auch adelt für spannende Marken ein Konzept abgeben zu können. Aber dafür investieren wir auch etwas. Nämlich Zeit und unser geistiges Gut, was neben dem kreativen Wert auch mal zwei oder gar drei Wochen in Anspruch nehmen kann. So bringt es also mit sich, dass wir neben laufenden Projekten auch viele Ressourcen des Unternehmens in Ideen und Konzepte investieren, um potentielle Kunden von uns und unserer Arbeit zu überzeugen. Das bringt eine kleine Agentur auch mal an ihre Grenzen, die wir auch gerne verschieben, weil es uns schlichtweg erfüllt, genau das zu tun. Völlig normal. Das ist unsere Passion. Haken.

Bis zu dem Punkt, wenn das Konzept abgegeben ist, man aus einem spärlichen Briefing das Wichtigste extrahiert hat und was auf die Bahn geschickt hat. Warten. Nachhaken, weil man kein Feedback bekommt. Im Zweifel: Absage. Auch das ist nicht ungewöhnlich. Es gibt bekanntlich viele Gründe, weshalb es dann nicht passt. Es kann sein, dass der Kunde es einfach nicht gut findet oder es nicht zusammenpasst oder man am Ende mit seinen Ideen doch zu weit gegangen ist. Alles fair enough. Wir haben keinen Anspruch – selbst wenn wir uns das immer wünschen – eine 100%ige Trefferquote zu haben.

Aber in diesem ganzen Game darf eine Sache nicht vergessen werden: ein ernst gemeintes Danke. Danke für die Arbeit, die Zeit, die Ideen, die wir for free abgeliefert haben. Selbst, wenn es nicht passt, gehört es sich, für das, was man getan hat wertgeschätzt zu werden. Es geht dabei gar nicht um Geld, sondern einfach nur um die Geste des Danke sagens.  Etwas, was wir an unser Team weitergeben können, an die Menschen, die hier mitgespielt haben. Daran schließt sich eine konstruktive Feedback-Kultur an. Wenn man schon für Nichts gearbeitet hat, ist ein detailliertes Feedback das Mindeste, was man erwarten kann, damit wir unsere Arbeit immer weiter verbessern können. Ein einfaches „hat mich nicht abgeholt“ ist in diesem Zusammenhang eine miese Floskel und zeugt nicht von Wertschätzung. Von diesen lapidaren Antworten gibt es unzählige und wir haben sie vermutlich auch alle schon mehrfach hören „dürfen“. Mitunter bemerken wir auch nicht gerade selten, dass diese Antworten zeigen, wie wenig sich überhaupt mit dem Konzept auseinander gesetzt wurde. Und auch das ist weit ernfernt von einem respektvollen Umgag. Die Zeit, zumindest darzulegen, WARUM die Idee denn nicht abholt, ist doch sicher vorhanden. Ein Feedback zeigt uns, dass sich der Gegenüber seine Gedanken dazu gemacht hat. Und nichts anderes wollen wir erreichen.

Ein kurzes „kein Bedarf“ im Rahmen der doch oft kalten Kunden-Akquise ist zwar nicht schön, letztlich aber doch zu verstehen. Sobald es aber darüber hinaus geht und man gemeinsam Gespräche führt sollte es doch der Mindestanspruch für alle Parteien sein, fair und freundlich miteinander umzugehen und die Arbeit des Anderen - zumindest - zu würdigen. Und da sollte man sich doch vielleicht dazu durchringen können, mit mehr als einen Halbsatz auf ein Konzept zu antworten, mit dem sich definitiv jemand Arbeit gemacht hat. Das sollte man doch zu würdigen wissen. Genauso, wie wir es umgekehrt würdigen können, wenn ein Kunde unsere Ansätze konstruktiv kritisiert. 

Da soll jetzt nicht Hippie mäßig wirken. Wobei: vielleicht doch. Ich glaube nämlich daran, dass trotz dieser Schnelligkeit in der Welt, die immer digitaler wird, in der es um Leads, Reach und Conversions geht, in der Menschen zu Insights werden. Dass genau da die Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Fairness nicht verloren gehen dürfen. Vor allem dann, wenn man sich im Klaren darüber wird, dass trotz Digitalisierung (oder gerade deshalb) der Kontakt zwischen Menschen und Marken immer direkter und näher wird. Und spätestens dann geht es um Empathie, Verständnis und um den wertschätzenden Umgang, darum Freundschaften einzugehen. Und das sollte auch zwischen Kunde und Dienstleister möglich und eigentlich doch selbstverständlich sein. Bleibt diese Erkenntnis aus, ist das Risiko sehr hoch, dass sich fehlende Empathie letztendlich auch auf das erwartete Ergebnis niederschlägt und mittelfristig könnte dadurch auch das Verhältnis zwischen Kunde und Marke empfindlich gestört werden.

Freundschaft(lichkeit) ist ohnehin eine gute Grundlage, wenn man zusammenarbeitet. Denn am Ende ist es nicht weit davon entfernt. Es geht um das Vertrauen einen gemeinsamen Weg zu gehen, sich gegenseitig weiterzubringen, fair miteinander umzugehen und zu akzeptieren, dass jeder auch seinen eigenen Business Case verfolgt und davon lebt, was er macht. Was dann auch Sache des finanziellen Rahmens ist. Meiner Meinung nach ist das klassische Verhältnis Auftraggeber Dienstleister obsolet. Jede Partei braucht die andere. Selbst wenn die eine Seite Geld dafür bekommt. Aber dafür geben wir unser geistiges Gut, unsere Ideen, Zeit, unser Know-How und unsere Leidenschaft mit rein, die zum besten Ziel führen soll, nämlich, dass die Marke erfolgreich ist. 

Es ist also noch lange kein Grund unfreundlich zu werden. Herzt euch doch einfach alle mal wieder. Dann macht es auch viel mehr Spaß. Vielleicht wirkt sich das dann auch auf das finale Produkt aus. Zumindest aber doch auf die Stimmung und die Beziehung untereinander. Und damit fängt doch alles an. 

XOXO

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